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Liebe Leute,<br>mal was anders - aber auch interessant. Die Europäische Jugendbegegnungsstätte Weimar macht super europabezogene Arbeit.<br>
Conny<br><br><br><br>
<div class="WordSection1"><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12.0pt"><span class="usercontent"><b>Internationale Jugendbegegnung mit Georgien, der Ukraine, Russland, Polen, Portugal, Lettland, Griechenland und Deutschland - Freie Plätze für Teilnehmende aus Deutschland</b></span><b><br><br><span class="usercontent">“Youth for Heritage”, 18.-24. August 2014</span><br><span class="usercontent">Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) </span><br></b><br><span class="usercontent"><b>Worum geht es? </b></span></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12.0pt"><span class="usercontent">Je sechs junge Menschen aus Georgien, der Ukraine, Russland, Polen, Portugal, Lettland, Griechenla</span><span class="textexposedshow">nd und Deutschland verbringen eine Woche gemeinsam in Weimar. Es geht darum, einander kennen zu lernen, mehr über unsere europäischen Nachbarn zu erfahren, sowie Weimar aus der Perspektive des Anderen zu entdecken.</span><br><br><span class="textexposedshow">Im Zentrum der Begegnung steht das Thema „Europäische Identität: der Geschichte können wir nicht entrinnen - diese Feststellung ist banal, aber trotzdem wahr; daher kommt es nicht darauf an, ob eine Gesellschaft sich ihrer Geschichte stellt, sondern wie sie es tut oder mit anderen Worten „wie sie sich erinnert“. Ausgehend vom Individuum - individuelle Erinnerung ist immer subjektiv und selektiv - handelt es sich zunächst um Einzelerfahrungen und Einzelwahrnehmungen, die sich zu persönlich gefärbten Erinnerungen, noch nicht aber zu Erinnerungen einer Gesellschaft verdichten. Ein kollektives Gedächtnis, wie es nach Jan Assmann den Rahmen für Gesellschaften bildet, ist somit nicht unmittelbar "gegeben". Insbesondere in seiner Form des kulturellen Gedächtnisses benötigt es Erinnerungsstützen und verschiedene Medien und Formen des Ausdrucks. So werden etwa im öffentlichen Raum (Architektur und Denkmäler), in der Literatur ebenso wie an Originalschauplätzen oder in Museen und Ausstellungen Erinnerungen bewusst gebildet und gezielt in der aktuellen Zeit verankert. Über diesen Weg bestimmt auch eine zweckgebundene politische Inanspruchnahme der Geschichte bis hin zur ihrer Instrumentalisierung das historische Bewusstsein – und somit eine nationale (?) Erinnerung, die insbesondere auch die Gegenwart und Zukunft demokratischer Gesellschaften prägt.</span><br><br><span class="textexposedshow">Wenn Erinnerungen also einer ständigen Neukonstituierung unterliegen, was bedeutet das für das „Projekt Europa“, das Konzept einer „Europäischen Staatsbürgerschaft“ oder gar einer so genannte „Europäische Identität“? Bedarf es dann also „gleicher Erinnerungen“ an gemeinsame Elemente in verschiedenen nationalen Erinnerungen (common roots) oder zumindest „ähnlicher Erinnerungen“? Oder generiert sich diese Identität aus der Abgrenzung, also den Unterschieden? Im Zentrum der Begegnungsarbeit steht nach einer ersten intensiven Auseinandersetzung mit den Themen der Begegnung die Benutzung künstlerischer Mittel wie Theater (Szenisches Spiel), Design & Gestaltung sowie Performance (aktive Auseinandersetzung mehrerer Medienformen, z.B. Video, Foto, Licht).</span><br><br><span class="textexposedshow">Neugierig geworden? Lust Deinen Ideen und Vorstellungen Leben einzuhauchen? Dann schick uns Deine Anmeldung. Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!</span><br><br><span class="textexposedshow"><b>Wer kann teilnehmen?</b> </span></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12.0pt"><span class="textexposedshow">Junge Leute zwischen 18 und 25 Jahren aus Georgien, der Ukraine, Russland, Polen, Portugal, Lettland, Griechenland und Deutschland. Egal ob Du Schüler_in, Student_in, Azubi oder Berufstätig oder … bist, Du bist herzlich willkommen, wenn Du Dich historisch, politisch und kulturell mit Europas Zukunft auseinandersetzen willst. Hier findest Du eine Plattform für Deine Gedanken und Ideen. </span><br><br><span class="textexposedshow"><b>Kosten:</b></span></p><p class="MsoNormal"><span class="textexposedshow">Für die Teilnahme an der internationalen Jugendbegegnung zahlst Du einen Teilnahmebeitrag von 35,00 EUR (Teilnehmende aus Deutschland, zahlbar vor Ort). </span><br><br><span class="textexposedshow">Im Preis inbegriffen sind Unterkunft in Doppel- und Dreibettzimmer und Vollverpflegung sowie Programmkosten. Selbst zu tragen sind für Jugendliche aus Deutschland lediglich die Reisekosten. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Bitte melde Dich rechtzeitig an. Nach der Anmeldung erhältst Du eine Teilnahmebestätigung.</span><br><br><span class="textexposedshow"><b>Anmeldung & Kontakt:</b></span><br><br><span class="textexposedshow">Polina Sulima (Europäische Freiwillige)</span><br><span class="textexposedshow">Tel. +49 (0) 3643 / 82 71 15</span><br><span class="textexposedshow">Fax +49 (0) 3643 / 82 71 11</span><br><span class="textexposedshow">E-Mail: <a href="mailto:ejbw-praktikant1@ejbweimar.de">ejbw-praktikant1@ejbweimar.de</a> </span></p><p class="MsoNormal"> </p><p class="MsoNormal"><span style="mso-fareast-language:DE">Markus Rebitschek<br>Bildungsreferent</span></p><p class="MsoNormal"><span style="mso-fareast-language:DE">„Soziale Gerechtigkeit, Migration und Integration“<br><br>Stiftung Europäische Jugendbildungs- und<br>Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW)<br><br>Jenaer Straße 2/4<br>99425 Weimar<br>Telefon: +49 (0)36 43 / 82 71 15<br>Fax: +49 (0)36 43 / 82 71 11<br>E-Mail: <a href="mailto:rebitschek@ejbweimar.de">rebitschek@ejbweimar.de</a><br>Internet: <a target="_blank" class="blue" href="http://www.ejbweimar.de/">www.ejbweimar.de</a></span></p><p class="MsoNormal"> </p></div></body></html>